Pfarrei in Mettingen: Da ist etwas in Bewegung

Die Steuerungsgruppe der Pfarrei St. Agatha Mettingen ist stolz auf das Ergebnis des eineinhalbjährigen Prozesses zur Erstellung eines lokalen Pastoralplans (von links) Pfarreiratsmitglied Stephan Krems, Vertreterin des Kirchenvorstands Monika Lampe, Pfarrer Timo Holtmann, Ursel Schwanekamp, Pfarreiratsmitglied Stefan Lücke, Hans-Georg Hollenhorst, Sebastian Laube.
Die Steuerungsgruppe der Pfarrei St. Agatha Mettingen.

"Jetzt ist jeder Einzelne gefragt": Nach fast eineinhalb Jahren Planung eines lokalen Pastoralplans in der Pfarrgemeinde St. Agatha Mettingen hat die Steuerungsgruppe am Montag (07.12.2015) mit den Referenten aus dem Bereich Pastoralberatung des Bistums Münster, Ursel Schwanekamp und Hans-Georg Hollenhorst, auf eine intensive Zeit zurückgeblickt. Sebastian Laube, Mitglied des Teams und des Pfarreirats, sieht in der letzten Phase – der Umsetzung der Leitsätze – eine Aufgabe für die gesamte Gemeinde. In einer ausführlichen Dokumentation hatte Laube in den letzten Wochen die einzelnen Schritte des eineinhalbjährigen Prozesses für die sieben Mitglieder der Steuerungsgruppe zusammengefasst.

Seit dem Frühjahr 2014 hatte die Gruppe aus Mitgliedern des Pfarreirats und des Kirchenvorstands an der Erstellung des lokalen Pastoralplans gearbeitet. Diese Aufgabe hat das Bistum allen Pfarreiräten gestellt. Ein zusätzlicher Vorstandsposten dafür wurde in Mettingen bereits in der ersten Sitzung des Pfarreirats, der im November 2013 neu gewählt worden war, besetzt.

In Fragebögen, Expertengesprächen und weiteren Analysen erarbeitete die Steuerungsgruppe anfangs die Ausgangssituation. Neben den Ergebnissen dieser Analyse-Phase dienten Visionen, die Gemeindemitglieder an zwei Zukunftstagen zu ihrer Gemeinde entwickelten, als Grundlage für das Zukunftsbild. Im Juni 2015 stellte die Steuerungsgruppe dieses dem Pfarreirat unter dem Titel "Eingeladen zum Glauben" mit neun dazugehörigen Leitsätzen vor. Als begleitenden Bibeltext wählten die Verantwortlichen das Pfingstereignis.

Von Anfang an unterstützten Ursel Schwanekamp und Hans-Georg Hollenhorst aus dem Bischöflichen Generalvikariat Münster das siebenköpfige Planungsteam. "Wir haben verschiedene Ansätze gesehen, aber erzählen immer gerne von Mettingen", berichtete Schwanenkamp jetzt der Steuerungsgruppe. Besonders "die Box" lobte Hollenhorst als gute Idee.

Denn: Um Gruppen, Vereinen und Verbänden die Umsetzung der Leitsätze zu erleichtern, hat die Steuerungsgruppe eine Box mit Materialien entwickelt. Diese bieten einen Einstieg in die Arbeit mit dem Pastoralplan. 60 dieser Boxen wurden im November bei einem Treffen der Gruppen der Pfarrei verteilt. Sie enthalten Karten, auf denen die neun Leitsätze anschaulich dargestellt sind, sowie zwei Windlichter. Außerdem finden sich in den Boxen Ideen für eine Annäherung an die Arbeit mit zweien der Leitsätze, die für 2015 und 2016 festgelegt wurden. So soll ein Gegentext zum Pfingstereignis von Hanns Dieter Hüsch laut Ursel Schwanenkamp zu Lebendigkeit und Engagement aufrufen: "Es zeigt den Willen, nicht lahm zu werden."

"Nun ist es die Aufgabe der Gemeinde und einer neuen Gruppe, den Pastoralplan lebendig zu halten", betonte Sebastian Laube. Finanziell ist der Pastoralplan laut Pfarrer Timo Holtmann abgesichert: "Für die ersten sechs Jahre stellt der Finanzausschuss des Kirchenvorstands jedes Jahr 800 Euro zur Verfügung." Holtmann erzählte zudem von seinen Erfahrungen in der Gemeinde. "Da ist etwas in Bewegung", merkte er dabei an, als er von einer Begegnung mit Gemeindemitgliedern, die mit Ideen für die Gottesdienstgestaltung gekommen seien, erzählte.

Text/Foto: Bischöfliche Pressestelle
09.12.2015

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